GÜNTER MALCHOW

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Vita

1955  |  Geboren in Coesfeld/Westf.
1975 - 1976  |  Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
1983 - 1987  |  Wiederaufnahme des Studiums bei Peter Kleemann und Konrad Klapheck
1987  |  Meisterschüler in der Klasse Konrad Klapheck
1992  |  Förderpreis »Kunst im Krankenhaus«, Düsseldorf
           |  Publikation des Katalogs zum Bildprojekt »Münchener Freiheit«
1994  |  Deutscher Kunstpreis der Volksbanken und
           |  Raiffeisenbanken 1994- 1995, 5. Preis

Einzelausstellungen

  1. »Bilder 1978-1983«, Kolvenburg Billerbeck, Kulturzentrum des Kreises Coesfeld (Katalog)

  2. Galerie Leisten und Thiesen, Münster

  3. Galerie Gering-Kulenkampff, Frankfurt/Main »Station to Station« (mit Paul Gofferjé, Amsterdam) Museum Abtei Liesborn, Wadersloh-Liesborn (Katalog)

  4. Wolfgang Wittrock Kunsthandel, Düsseldorf Euregio Kunstkreis, Bocholt

  5. Stadtgalerie Altena

  6. »Emblem und Bild«, Handwerkskammer-Bildungszentrum Münster (Katalog) »Neue Stadtansichten«, Stadthaus-Galerie, Münster (Katalog)

  7. »Düsseldorf KunstAchse«, Kulturring Sundern (Katalog)

  8. »Adressen - Adressaten«, Galerie S, Münster

  9. Galerie Sandmann + Haak (Studio), Hannover

  10. »Nachtinseln entdecken den verlorenen Tag«, Städt. Turmgalerie Coesfeld (Katalog)

  11. »entrückt gesetzt - gemalt verbunden«, Stadtmuseum Beckum, Kreismuseum Prinzesshof Itzehoe (Katalog) Galerie Sandmann + Haak, Hannover

  12. »Streifzüge im Gleichgewicht«, Dortmunder Kunstverein »jenseits der mitte«, Galerie Neher, Essen (Katalog)

  13. »GETEILT IM GANZEN«, LufthansaAirPlus,Neu-lsenburg »In der Einheit des Untrennbaren«, Oberfinanzdirektion Münster (Katalog)

  14. »Tektonik der Farben« G.A.M.E.S. of art, Mönchengladbach »Die gebundene Mitte« Schloß Nordkirchen

  15. »Einheit der Vielfalt« Thyssen Krupp Pavillon, Hannover Messe (Katalog)

  16. >beziehungsweise< Ausstellungsraum Münster (Katalog)

  17. Galerie Wolf, Steinbach am Attersee/Österreich

  18. Galerie Steinrötter "Farbortung" Kunstverein Coesfeld

  19. Galerie Steinrötter "Blickfelder - Augenweiden"

  20. Galerie Steinrötter "Ex-zentrische Farbräume"

  21. "Geteilte Räume" , St. Johannis Kirche, Herford

  22. "Günter Malchow. Strukturale Konstruktion. Fläche. Form. Raum" Fritz-Winter-Haus Ahlen

Dr. Gail Kirkpatrick

NEUE DIMENSIONEN IN DER AUSEINANDERSETZUNG MIT RAUM UND ZEIT

Seit 10 Monaten ist der Künstler Günter Malchow nun mit seinem Atelier auf dem Drensteinfurtweg in neuen Räumen zu Hause. Jetzt hat er ein besonderes Kunstwerk geschaffen, nämlich das erste, das in den neuen Räumlichkeiten von Herrn Jochen Wrede und Raimund Unkhoff realisiert worden ist.

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Malchows Arbeit verwandelt diesen Raum in einen Kunstraum. Eine spannende Einweihung für einen Platz, der von nun an auf viele weitere kreative Prozesse wartet.

Günter Malchows Malerei wird in dieser Arbeit in einem Raumgefüge integriert, sie stellt Fragen über unsere Auseinandersetzung mit dem Ort, an dem wir uns befinden. Malchow lässt uns auf einen visuellen Prozess ein, ein Prozess, in dem die Flächen, Farbformen, also die Möglichkeiten der Malerei, in einem Dialog mit den Eigenschaften in der Dimension eines Raumes zu kommunizieren. Sie sind aufeinander bezogen, sie gehen ineinander über, lassen sich in einem Spiel von gegenseitigem Nutzen aktivieren.

Zwei Körper sind hier im Raum zu sehen. Beide sehr ähnlich. Sie sind trichterförmig, mit stützenden Elementen, wie Beinen. An und für sich ein komplexes Gebilde, das nicht aus einem Blickwinkel zu erfassen ist. Die Außenflächen sind hell und matt gestrichen und deuten darauf hin, dass diese Holzkörper eine Art architektonischer Behälter für ein sehr stark visuell gedachtes Ereignis sind.

Wie sehe ich und wie nehme ich bestimmte visuelle Informationen wahr, wo bin ich, wie wirkt dieses Ambiente auf mein Empfinden? Dies sind die Fragen, die Malchow mit seiner Kunst bewegt. Er setzt sich mit einem spezifischen Raum, diesem Raum, in dem wir uns befinden, auseinander.

Das Kunstwerk nimmt Eigenschaften dieses Raumambientes in sich auf und spiegelt diese Änderungen in ihrer Oberfläche. In diesem Fall wirkt die Oberfläche fast wie eine Projektion. Und so merken wir, das der Raum eine nicht unveränderbare feste Größe besitzt, er ist ständig in einem Prozess der Bewegung wahrzunehmen und ständige Partner in diesem Prozess ist der Betrachter selbst. Immer wieder verdeutlicht Günter Malchow diese Tatsache durch die Erscheinung des Spiegelbildes der Betrachter, das im Kunstwerk selbst zu sehen ist. Wir sehen uns, spüren unsere Anwesenheit in und durch das Kunstwerk. Wir merken, dass wir selbst ein Teil dieses Wahrnehmungsprozesses von Raum und Zeit sind.

In diesem neuen Raum für die Kunst kann man nun noch einmal das ganze Potenzial von bildender Kunst reflektieren. 
 


Projekte
Hohenzollern Klinik Münster  |   MZT Oberland  |  GAD Münster  |  Heraeus Holding  |
Jahreskalender 2007 für die Thiekötter Druck GmbH

Ausstellungen in der Galerie Steinrötter u.a.

  • Galerie Steinrötter "Blickfelder - Augenweiden"
  • Galerie Steinrötter "Ex-zentrische Farbräume"
  • "Geteilte Räume" , St. Johannis Kirche, Herford
  • "Günter Malchow. Strukturale Konstruktion. Fläche. Form. Raum"
  • Fritz-Winter-Haus Ahlen, Eröffnung 10.2.2007

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