TILL WARWAS

Vita

1962  |  In Bremen geboren.
1982  |  Abitur und Zivildienst.
1984  |  Umzug nach Berlin.
           |  Beginn des Studiums der freien Malerei an der HdK, bei Prof. Klaus Fußmann.
1990  |  Meisterschüler.
           |  Seitdem freischaffender Künstler.
2002  |  Regelmäßige Teilnahme an den Pleinairs der Norddeutschen Realisten.
           |  Dozent der Sommerakademie Hohenaschau  und der Akademie für Malerei, Berlin.
           |  Arbeitsaufenthalte u.a. in Frankreich, Italien an Nord-und Ostsee, sowie im Rheingau.
           |  Der Künstler wird von zahlreichen Galerien in Deutschland vertreten, seine Werke befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz.             
           |  Till Warwas lebt und arbeitet in Bremen.

Einzelausstellungen

Claus Steinrötter

ZU DEN ARBEITEN VON TILL WARWAS

Bilder auf denen der Mensch abwesend ist, beschreiben ihn besonders deutlich. Die Gemälde werden zur Kulisse, die er gestaltet hat, in der er lebt und seine Gegenwart auf der ganzen Welt vermittelt.

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Seine Gebrauchsspuren beschreiben ihn auch in der Vergangenheit. Sie sind die einzigen Hinweise auf unsere Entwicklung, unsere Irrungen und Errungenschaften. Die Dinge, die wir für unser Leben notwendig halten, die uns umgeben und die wir lieben, geben den Blick frei auf unser Innerstes.

Till Warwas malt Selbstbildnisse und auch uns, wenn er Stillleben arrangiert.

Das tut er nicht nur mit großer Meisterschaft, sondern er bringt seine ganze Person mit ein. Dadurch werden seine Tafelbilder unverwechselbar und einzig. Das ist bei seinen Landschaftsbildern auch so. Warwas ist Meisterschüler von Klaus Fußmann. Doch anders als K.F. bringt er sich nicht so pastos und spontan in die Malerei ein. Warwas ist in seinem Wesen ruhig und gelassen. Er malt auch Pleinair, ist aber keine Miniausgabe eines seiner Lehrer. Er ist weit entfernt von jedem Epigonentum. Seine gedeckten Tische strahlen Kraft und Ruhe aus und veredeln die Gebrauchsgegenstände zu Skulpturen.

Ich bewundere sehr, wie Warwas Gefäße und Stoffe materialisiert. Gewebtes Tuch, emailliertes Blech und Glas sind unverwechselbar stoffliche Gegenwart, man zweifelt nicht an ihrer Existenz.

Die Bilder von Till Warwas sind Lebensgefährten, die uns freundschaftlich mitnehmen, sie sind Begleiter durch den Alltag, von großer Wärme und Energie.

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